Sicherheit
Gegenanzeigen
Auch wenn eine Sitzung in der normobaren Kammer an sich sicher ist, gibt es in bestimmten Fällen Gegenanzeigen. Die meisten hängen mit dem Durchgang durch die Schleuse zusammen: Beim Betreten wird der Druck erhöht (Kompression), beim Verlassen wieder gesenkt (Dekompression).
Die wichtigsten Gegenanzeigen sind:
- Pneumothorax
- Laufende Chemotherapie
- Metastasierte Krebserkrankung
- Nasennebenhöhlenentzündung
- Ohrenentzündung
- Verletzung des Trommelfells
- Frühere Sehnerventzündung
- Infektion der oberen Atemwege
- Fieber
- Virusinfektion
- Sphärozytose
- Herzschrittmacher oder andere elektrische Stimulatoren
- Lungenemphysem
- Lungenerkrankungen mit Kohlendioxid-Retention
- Grauer Star (Katarakt) / Zeit nach einer Kataraktoperation
- Hirnaneurysma
- Schwangerschaft
- Klaustrophobie
- Epilepsie
- Blutungen
- Bestimmte frühere Operationen
- Einnahme bestimmter Medikamente
- Zustand nach Konsum von Alkohol oder anderen Rauschmitteln
Wenn Sie unsicher sind, ob eine Sitzung in der normobaren Kammer für Sie geeignet ist, fragen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, ob in Ihrem Fall Gegenanzeigen bestehen.
Wenn bei Ihnen eine Gegenanzeige vorliegt, informieren Sie unbedingt das Personal der Kammer.